Das Herz weiten

Das Herz weiten

20. bis 23. Sept 2018   |   13. bis 16. Juni 2019

Deine Herzkraft vergrößern.
An deine Gefühle rankommen.
Deine Sensibilität und Berührbarkeit als Stärken ausbauen.

Nimm dir ein Wochenende Zeit, um dich tiefer mit deinen sensitiven Seiten zu verbinden!

Sensitive Männlichkeit ist intuitiv, feinfühlig, weich, subtil, berührbar, unsicher, nicht-linear. Diese Seite in uns zeigt sich, wenn wir in einem sicheren, vertrauten Umfeld sind. Wenn wir verliebt sind. Oder allein. Wenn wir die Augen schließen und aufmerksam bleiben.

Es gibt viele Männer, die kaum etwas über ihre sensitive Seite wissen. Die nicht in der Lage sind zu fühlen – da ist einfach nichts. Und dann gibt es Männer, die ihre Sensitive Männlichkeit wie ein geheimes emotionales Doppelleben führen: Sie sind voller Empfindungen, Phantasien und inneren Dialogen, doch sind sie blockiert bei dem Gedanken, sich so zart und irrational zu zeigen. Wahrscheinlich aufgrund vergangener Verletzungen. Oder aus Angst die Kontrolle zu verlieren. Vor den Schattenseiten der Sensitiven Männlichkeit: Realitätsverlust, Ziellosigkeit, Passivität.

Sensitive Männlichkeit zu leben erfordert Mut. Wenn wir uns tiefer darauf einlassen, werden wir wie ein subtiler Weltempfänger. Wie ein fein gestimmtes Instrument, das sich einschwingt und zu vibrieren beginnt. Das im Untergrund die feinen Strömungen des Lebens erfasst, die wir nutzen können – für uns, für andere.

Sensitive Männlichkeit bedeutet Tiefe. Vertrauen. Intimität. (siehe auch Artikel Archaisch-Sensitiv-Integral)

An diesem Wochenende widmen wir uns unserem sensitiven Potenzial. Im integralen Schaubild oben die entsprechenden Schwerpunkte dafür. (siehe auch Artikel Vier-Quadranten-Modell)

Themen und Inhalte:

innen außen
individuell

„ICH-Raum“

subjektiv, intentional

Meditation: Intuition und spirituelle Anbindung stärken
Gefühle: subtile Empfindungen voll fühlen und ausdrücken
Schattenarbeit: Passivität und erlittene Verletzungen überwinden
Bewusstsein: zarte und irrationale Seiten integrieren

„ES-Raum“ (sing.)

objektiv, empirisch

Wissen: Kennenlernen von Techniken zur Unterstützung der Herzkraft und Sinnlichkeit
Körper: durch Singen, Tanz und Massage die Sinne beleben
Verhalten: von mechanischem zu sensitivem Verhalten

kollektiv

„WIR-Raum“

kulturell, intersubjektiv

Kulturelle Prägungen: den Mythos der Unverwundbarkeit auflösen
Schattenarbeit: Gefühlskälte und Abwehrhaltung ablegen
Tabus lüften: von emotionaler Verpanzerung zu Herzöffnung und Berührbarkeit
Beziehungen: Empathie und Intimität leben

„ES-Raum“ (plur.)

sozial, systemisch

Soziales Umfeld: Vorbild für eine sensitive, berührbare, gefühlvolle Männlichkeit sein
Gesellschaft: für Entschleunigung und Stille im Alltag sorgen
Rollenzwänge: den Mut haben, die eigene Verletzlichkeit in der Öffentlichkeit zu zeigen und so einen Unterschied machen

Ein anderes Mannstein ist möglich! Sei dabei!

Veranstaltungsort: Parimal Gut Hübenthal e.G. (bei Göttingen)
Beginn: Donnerstag um 18.30 Uhr mit dem Abendessen. Start im Gruppenraum um 19.30 Uhr.
Ende: Sonntag um 13.00 Uhr mit dem Mittagessen.